Borkenkäfer unter Beobachtung

Vielen Waldbesitzern und Förstern wird es etwas mulmig, wenn sie an die Borkenkäfer denken. Das liegt daran, dass Kupferstecher und Buchdrucker in den vergangenen Jahren immer wieder für mehr oder weniger große Schäden in Bayerns Fichtenwäldern gesorgt haben. Vor allem Massenvermehrungen der Krabbler sind den Waldbewirtschaftern ein Graus. Vermeiden lassen sich diesen zwar nicht, aber mit Hilfe des Monitoringsystems lassen sich Kalamitäten früher erkennen und wir können somit auch schneller und effektiver darauf reagieren.

Seit dem Frühjahr 2004 ist das Borkenkäfermonitoring der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) eingerichtet. Neben den etwa 300 Lockstofffallen sind auch sogenannte Bruthölzer an verschiedenen Standorten in Bayern im Einsatz. Die Fallen werden von den jeweiligen Revierförstern wöchentlich geleert und die Fangzahlen in eine Datenbank eingespeist. Zusätzlich geben die Kontrolleure eine regionale Einschätzung der Lage ab. Die Ergebnisse sind für jedermann einsehbar und können unter www.borkenkaefer.org in Form von Schwärmkurven und einer Karte abgerufen werden. Für die zentrale Koordination des Borkenkäfermonitorings ist Julia Zeitler, Mitarbeiterin der Abteilung Waldschutz an der LWF, zuständig.

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