Die dritte Bundeswaldinventur (BWI)

Die Aufnahmen zur BWI3 sind nicht immer ein Zuckerschlecken - bei manchen Messungen ist Kreativität und Körpereinsatz nötig (Foto: W. Pförtsch).

Derzeit kann man ihnen öfter begegnen: Aufnahmetrupps, die ausgestattet mit GPS und Messinstrumenten in unseren Wäldern unterwegs sind. Sie machen das, was in jeder Firma regelmäßig läuft – die Inventur. Aber eine Inventur im Wald ist natürlich mit einer Betriebsinventur nicht zu vergleichen. Die laufende ist die dritte bundesweite Erhebung dieser Art. Projektleiter  für die Walderfassung in Bayern ist Dr. Hans-Joachim Klemmt von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF).

Inventur im Wald, das heißt eine riesige Fläche über ganz Bayern verteilt muss aufgenommen werden. Hinzu kommt, dass manche Aufnahmepunkte schlecht erreichbar sind. Bei den einzelnen Aufnahmetrupps ist also Einsatz gefragt. Diese nehmen an bestimmten Punkten im Wald beispielsweise Baumart und Alter der Probebäume auf, aber sie messen auch Werte wie die Höhe oder Durchmesser. Diese große Menge an Daten muss dann ausgewertet werden. Die Ergebnisse sind unter anderem Grundlage für forst- und umweltpolitische Entscheidungen, dienen aber auch der Optimierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung auf verschiedenen Ebenen. Eine Auswirkung der letzten BWI war die Ansiedlung von Sägewerken aufgrund des hohen Holzvorrates und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen.

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