Farbenpracht in Bayerns Wäldern

buntes Herbstlaub

Im Herbst leuchten die Blätter der Bäume in den herlichsten Farben.

Gelb, rot, orange – im Herbst leuchten unsere Waldbäume in den herrlichsten Farben. Aber nicht alle Bäume machen bei diesem Spektakel mit. Die meisten Nadelbäume behalten ihre Nadeln das ganze Jahr. Was steckt hinter diesen unterschiedlichen Strategien?

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen geringer und die Blätter färben sich bunt – der Herbst ist da. Das Eichhörnchen sammelt fleißig Nüsse, Zugvögel fliegen in den Süden und Igel suchen sich einen sicheren Schlafplatz. Aber auch die Pflanzen treffen Vorkehrungen für die kalte Jahreszeit. Aus dem satten Grün der Wälder wird nach und nach ein kunterbunter Farbenmix. Die Blätter der Bäume und Sträucher färben sich gelb, orange, braun oder seltener leuchtend rot, bevor sie abgeworfen werden. Dazwischen sind immer noch die grünen Kronen der Nadelbäume zu sehen. Die meisten von ihnen werfen die Nadeln nicht ab. Warum machen das dann eigentlich die Laubbäume? Die Blätter müssen alljährlich wieder neu gebildet werden – ein Vorgang der viel Energie kostet. Und die Nadelbäume überstehen den Winter ja auch mit ihren Nadeln. Wäre es nicht auch besser für die Laubbäume, wenn sie ihre Blätter behalten würden? Warum das nicht geht erklärt Rainer Matyssek, Professor am Lehrstuhl für Ökophysiologie der Pflanzen an der TU München. Er weiß auch warum die Blätter sich zunächst verfärben oder warum einige Bäume ihre „verdorrten“ Blätter erst im Frühjahr abwerfen.

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