Internationales Jahr der Wälder 2011

2011 wurde zum Internationalen Jahr der Wälder ausgerufen.

2011 wurde zum Internationalen Jahr der Wälder ausgerufen.

Wald ist nicht gleich Wald. Die Spanne reicht vom tropischen Regenwald über unseren mitteleuropäischen Wald bis hin zum borealen Nadelwald. Und so vielfältig wie Wald ist, sind auch die Funktionen die er erfüllt – Grund genug 2011 zum „Internationalen Jahr der Wälder“ zu erklären.

Wald ist nicht nur die Summe seiner Bäume. Wald ist Rohstofflieferant, ist regenerative Energiequelle, ist Arbeitsplatz, ist Lebensraum, ist Ausflugsziel und Erholungsraum. Wald garantiert Lebensqualität. Diese basiert auf dem Naturwert einerseits und auf dem Geldwert andererseits. Beides hängt zusammen. Das heißt aber auch, dass der Wald genutzt, dass beispielsweise Holz geschlagen werden muss. Aus dem Wald Gewinn zu erwirtschaften und ihn gleichzeitig als Naturwert zu erhalten ist ein Spagat, den nicht nur Waldbesitzer und Förster bewältigen müssen. Dieser Spagat ist auch nicht überall zu bewerkstelligen. Der tropische Regenwald ist beispielsweise ein komplexes Ökosystem, das Störungen nicht so leicht ausgleichen kann wie unser heimischer Wald. Darum ist eine internationale Arbeitsteilung gefragt – gerade im Internationalen Jahr der Wälder 2011.

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