Fremdländer im Klimawandel – die Roteiche

An den Blättern und Früchten lässt sich die Roteiche gut von den bei uns heimischen Eichenarten unterscheiden (Foto: Lynk media, wikipedia).

Im Klimawandel wird es bei uns einerseits wärmer werden, andererseits werden sich die Niederschläge verschieben. Ein Umschwung, mit dem nicht alle unsere Baumarten klar kommen können. So wird der bisherige „Brotbaum“ der bayerischen Forstwirtschaft, die Fichte, vielerorts auf massive Probleme stoßen. Es ist also allerhöchste Zeit, nach möglichen, an das veränderte Klima angepassten Alternativen, Ausschau zu halten. Eine davon könnte die Roteiche sein – oder doch nicht?

Sie ist ein Fremdländer und stammt ursprünglich aus Nordamerika: die Roteiche (Quercus rubra). Allerdings ist sie schon vor sehr langer Zeit zu uns eingewandert, vor über 400 Jahren. Sie ist unseren heimischen Eichenarten nicht unähnlich, hat aber spitz auslaufende Blätter und eine buchenähnliche Rinde. Überzeugend ist ihr Zuwachs: Sie wächst um einiges schneller als die ansässigen Arten Traubeneiche (Quercus paetrea) und Stieleiche (Quercus robur). Aber einen Nachteil hat das Holz der Roteiche in der Verwendung – es ist für Fässer ungeeignet. Auch hinsichtlich des Klimawandels könnte die Roteiche eine Rolle spielen. Genaueres darüber weiß Dr. Manfred Schölch. Er ist Professor für Waldbau und Waldwachstum an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

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