Wald gegen die weiße Gefahr im Gebirge

Bild: H. KonetschnyWinter im Gebirge! Das heißt nicht nur Skifahren oder Schneetouren, sowohl Anwohner als auch Urlauber sollten dabei die weiße Gefahr nicht vergessen: Lawinen. Um sie zu vermeiden, ist der Schutzwald ganz wichtig, wie Markus Hildebrandt von der Fachstelle Schutzwaldmanagement weiß.

Hört man im Winter im Gebirge ein Donnergrollen, ist meistens nicht das Wetter schuld. Eine Lawine ist in der NĂ€he abgegangen. Mehrere Tonnen Schnee sind ins Rutschen gekommen und setzen ihren Weg ins Tal unaufhörlich fort. Denn ist eine solche Lawine erst einmal losgebrochen, ist sie eigentlich nicht mehr zu stoppen. Daher wird anhand von Lawinenverbauungen, Schutzbauten an gefĂ€hrdeten Objekten oder auch Sperrungen von Straßen oder Wegen versucht, Lawinen gar nicht erst entstehen zu lassen. Allerdings sind diese technischen Maßnahmen zum Lawinenschutz sehr teuer und fĂŒr manchen Erholungssuchenden zudem ein Ärgernis. Besser ist es, die Natur zur Hilfe zu nehmen. Dabei spielt der Schutzwald eine enorme Rolle. Wie so ein intakter Lawinenschutzwald im Idealfall aussieht und was genau er bewirkt erklĂ€rt uns Markus Hildebrandt, Förster an der Fachstelle Schutzwaldmanagement des Amts fĂŒr ErnĂ€hrung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim.

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