Voranbau von Mischbaumarten

Beim Voranbau wird die Verjüngung direkt unter den Schirm des Altbestandes gepflanzt. Ein beliebtes Verfahren für den Waldumbau. Was es dabei zu beachten gibt, wissen die beiden Waldbautrainer der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Wolfram Rothkegel und Ottmar Ruppert.

Der Klimawandel wird ausgeprägte Trockenphasen, Stürme und extreme Witterungsereignisse, verbunden mit dem verstärkten Auftreten von Insekten und anderen Schädlingen mit sich bringen. Diesen Herausforderungen sind nur standort- und klimaangepasste Mischbestände gewachsen. Demgegenüber gelten in Bayern 260.000 Hektar Nadelreinbestände als besonders gefährdet. Der Umbau dieser Bestände ist daher dringend geboten. Ein hervorragendes Mittel für den Waldumbau ist die Verjüngung dieser Bestände mit Buche und Tanne im Schutz des Altbestandes – der Voranbau. Diese Methode hat allerdings nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken. Wo ein Voranbau durchgeführt werden soll, müssen bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllt sein.

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