Waldbrand

Foto: LWF

Zigarettenkippen, Blitzschlag oder ein abgestelltes Auto – die Ursachen für Waldbrände sind vielfältig, die Folgen sind meist verheerend. Gerade wenn Waldbrandgefahr herrscht, ist daher besondere Vorsicht geboten. Und das ist nicht nur immer Sommer der Fall. Genaueres dazu erklärt uns Rudolf Plochmann, Leiter des Forstbetriebs Bad Tölz.

Lange Trockenphasen mit milden oder heißen Temperaturen werden mit dem Klimawandel immer häufiger – und damit auch die Waldbrandgefahr. Die direkten Auslöser sind vielfältig: ein heißer Katalysator, eine weggeworfene Zigarettenkippe, ein Lagerfeuer, ein Blitzschlag oder auch Brandstiftung. Die Bekämpfung eines Waldbrandes ist allerdings aufgrund der fehlenden Infrastruktur nicht einfach: Hydranten gibt es im Wald keine und auch Tankwägen mit Schläuchen sind nicht überall einsetzbar. Hinzu kommt, dass sich ein Waldbrand unheimlich schnell ausbreiten und mit Rückenspritzen oder Feuerpatschen nur bedingt bekämpft werden kann. Hubschrauber können mit Löschbehältern dafür sorgen, dass sich ein Waldbrand nicht weiter ausbreitet. Am Boden löschen die Feuerwehrleute dann noch die Glutnester ab – gerade im Hochgebirge keine ungefährliche Aufgabe. Denn oft ist deren Ausrüstung nicht an Waldeinsätze angepasst. Neben finanziellen Verlusten wirken sich Waldbrände insbesondere auf das Ökosystem aus.

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