Waldklimastationen – die Umwelt im Blick

Beim Spaziergang im Wald ist der eine oder andere schon über sie gestolpert: eingezäunte Bereiche, die wie UFO-Beobachtungsanlagen anmuten. Die verschiedenen Geräte dort dienen tatsächlich der Beobachtung. Allerdings werden nicht Daten zu fliegenden Untertassen erfasst.Die Rede ist hier von den Waldklimastationen. An diesen Flächenpaaren – es gibt immer eine Messstation im Wald und eine dazu auf einer vergleichbaren Freifläche – werden Umweltbeobachtungen durchgeführt. Insgesamt gibt es mittlerweile 18 dieser Stationen in Bayern, die Teile eines europäischen Netzwerkes sind, das vom Nordkap bis zu den Kanaren reicht. Bis zu 150.000 Daten kann solch eine Waldklimastation jährlich liefern. Hier werden nicht nur Messungen zu Niederschlag, Temperatur oder Bodenfeuchte durchgeführt. Ebenso wichtig sind die Informationen über die Schadstoffbelastung der Wälder. Die Erkenntnisse aus diesen Messungen belegen beispielsweise die Erfolge der Luftreinhaltungspolitik und fließen in den Bayerischen Waldzustandsbericht ein, der dem Landtag regelmäßig vorgelegt wird. Damit dienen die Ergebnisse ferner dazu, die Politik zu beraten – nicht nur auf Länder-, sondern auch auf Bundes- und EU-Ebene.

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