Die Tanne – Perspektiven im Klimawandel

Tannenzapfen

Die Fichte wird vielerorts in Bayern unter dem Klimawandel zu leiden haben. Kann als Alternative vielleicht die Tanne mit ihrem tieferen Wurzelsystem dienen? Die Baumart wurde bei der Tagung „Die Tanne – Perspektiven im Klimawandel“ von verschiedenen Seiten beleuchtet.

Luftschadstoffe, Wildverbiss und die frühere Kahlschlagswirtschaft haben die Tanne zum „Sorgenkind“ der Forstwirtschaft gemacht. Statt der natürlichen 8 bis 15 % nimmt sie aktuell gerade einmal 2 % an der Waldfläche Bayerns ein. Mittlerweile sind die Schadstoffimmissionen gesunken und die plenterartigen Bewirtschaftungsformen kommen der schattentoleranten Baumart zu Gute. Der Status der Tanne hat sich gewandelt – vom Sorgenkind zum Hoffnungsträger. Ihr wird aufgrund ihres tiefreichenden Wurzelsystems eine höhere Trockenverträglichkeit und Sturmfestigkeit zugerechnet als der Fichte. Auch Kalamitäten biotischer Schädlinge sind bisher nicht bekannt. Aber kann sie auch den Hoffnungen, die viele in Zeiten des Klimawandels auf sie setzen gerecht werden? Wir haben dazu drei Referenten der „Tannentagung“ befragt.

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