Achtbeinige Blutsauger – was man über Zecken wissen sollte

Zecken lauern nicht nur im Wald, auch von Grashalmen und lassen sich gerne im Vorbeigehen abstreifen (Foto: T. Bresson, wikipedia).

So manch einer hat sie schon von seinem Waldspaziergang mit nach Hause gebracht: Zecken. Aber die kleinen Blutsauger gibt es nicht nur im Wald. Sie tummeln sich auch in Gärten und Parks. Damit sind sie nicht nur für Förster und Waldspaziergänger ein Thema, sondern für jeden, der sich gerne in der Natur aufhält. Und Vorsicht ist geboten, denn die Achtbeiner können mit ihrem Stich gefährliche Krankheiten übertragen.

Sie lauern auf Büschen und Grashalmen, warten geduldig bis Mensch oder Tier vorbei kommen, und lassen sich dann im Vorbeigehen abstreifen. Und schon haben wir uns eine Zecke eingefangen. Allerdings dauert es oft einige Zeit, bis die abgestreifte Zecke auch tatsächlich zusticht. Meist wandert sie erst über den Körper ihres potentiellen Opfers, um eine geeignete Einstichstelle zu finden. Das sind vor allem Körperpartien, an denen die Haut dünn ist, also etwa die Kniekehle, die Achselhöhle oder die Leistengegend. Diese Stellen sollten nach einem Aufenthalt in der Natur besonders gründlich abgesucht werden. Wie man eine Zecke richtig entfernt, welche Krankheiten sie übertragen kann und wie man sich am besten vor einem Zeckenstich schützt, erklärt uns Peter Tretter. Er ist Fachberater für Arbeitssicherheit der Bayerischen Forstverwaltung.

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