Zeichen im Wald

Foto: C. Schwab

Striche, Punkte, Wellenlinien – der Wald ist voller Markierungen. Dabei handelt es sich aber nicht um Förster-Graffiti. Erst diese Zeichen machen eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder möglich. Zwar sind die Symbole nicht überall gleich, aber doch oft ähnlich. Was genau sich hinter den einzelnen Zeichen verbirgt, erklärt uns Bernhard Söllner. Er ist Revierleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Erding und verwaltet „seinen“ Wald auch mit Hilfe dieser Markierungen.

„Gehen sie mal raus und fällen den Baum, der von der großen Eiche aus etwa 25 Meter in östlicher Richtung steht. Direkt neben einer dicken Buche.“ – mit einer solchen Angabe findet wahrscheinlich niemand den richtigen Baum. In so einem Fall ist eine Markierung schon sinnvoll. Aber nicht nur Bäume, die gefällt werden sollen werden gekennzeichnet, auch solche auf die besonders geachtet werden muss tragen eine Markierung. Das können entweder sogenannte Z-Bäume, also Zukunfts-Bäume, sein, oder auch Bäume die aus ökologischer Sicht besonders wertvoll sind. Letztere sind z.B. Höhlenbäume, in denen Spechte oder andere Vögel nisten, oder besonders alte Bäume, sogenannte „Methusalems“. Wichtig ist auch die Markierung der Rückegassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass Harvester und Forwarder nicht flächig in den Beständen umher fahren, sondern nur auf den speziell dafür vorgesehenen Wegen, zur Schonung des Waldbodens. Aber wie sehen diese Zeichen eigentlich aus?

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